StartseiteDrogenAmphetamine

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Konsumformen: Amphetamin

- Pulver
- Aufnahme durch die Nase; beliebt, da schnelle Wirkung („Kick“)
- Aufnahme durch den Mund (in Zigarettenpapier oder aufgelöst in Getränken); langsamere Wirkung, jedoch länger anhaltend
- Aufnahme durch Injektion; sehr selten
- Pillen

Weitere Bezeichnungen: Amphetamin

Speed, Pep, Baruk, Amphe, Motivation Pep, Marschierpulver, Wachmacher, Speck, aber auch Synonyme wie: Yaba, Crystal, Glas, Ice, Meth und Chili

Wirkung: Amphetamin

Der Konsum von Amphetamin in jeglicher Form bringt das Gehirn dazu, vermehrt Adrenalin auszuschütten.
Das führt im Körper zur Abschaltung aller körperlicher Bedürfnisse, die nicht für unbedingt lebensnotwendig gehalten werden. (Hunger, Durst, Müdigkeit, Schmerzempfinden)
Die direkte Wirkung lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen:

1. Wirkungen allgemein
- der Appetit wird gehemmt, weshalb Amphetamine in geringer Konzentration gerne in Diätmitteln verwendet werden
- man empfindet ein geringeres Bedürfnis an Schlaf
- das Selbstbewusstsein wird gesteigert; bei zu hoher Einnahme kann das zu euphorieähnlichen Ausbrüchen führen
- es erhöht die Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit

2. Körperliche Wirkung
- Weitung der Pupillen
- bei körperlicher Aktivität schnelles Schwitzen
- Austrocknen des Mundraumes
- Schleimhäute gehen zurück
- die Bronchien werden auf Dauer geweitet
- Gefäße werden verengt oder sogar verstopft
- Erhöhung des Herzschlags -> bis zum Herzinfarkt
- Fieberanfälle und Zittern
- Gewichtsverlust
- Zähne fallen aus aufgrund des Kalziummangels
- die Niere wird beschädigt
- Potenzstörungen, treten vor allem bei langer, hoher Konzentration auf
- Verbrennungen der Haut
- Verringerung der Reaktionsgeschwindigkeit

3. Psychische Wirkung
- Wahnvorstellungen und Angstattacken
- extreme Schlafstörungen
- Erhöhung der Risikobereitschaft
- Gesprächigkeit nimmt rapide zu
- Nervosität
- Gleichgewichtstörungen
- Größenwahnsinn

Nebenwirkungen: Amphetamin

- wichtige Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Müdigkeit werden unterdrückt, weshalb der Körper schwächer und anfälliger wird und es bei unterdrückter Müdigkeit bis hin zu Halluzinationen kommen kann
- Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe
- Knochenschwund, Nervenschädigungen; bei Dauerkonsum
- Auflösung der Nasenscheidewand
- Appetitlosigkeit, trockene Schleimhäute, hoher Blutdruck, abführend
- Vernachlässigung von sozialen Kontakten und Aufgaben
- schwere Denkstörungen oder Depressionen

Abbau: Amphetamin

Den Großteil der aufgenommen Amphetamine findet man im Fettgewebe des Menschen. Nachdem die Leber mit dem Abbau fertig ist, werden die abgebauten Amphetamine mit dem Urin ausgeschieden. In 3-4 Tagen sind dann etwa 90 % der eingenommenen Menge ausgeschieden.
Aufgenommen werden die Amphetamine jedoch im Darm, der diese dann ungleichmäßig in den Rest des Körpers verteilt.

Abhängigkeit: Amphetamin

Insgesamt hängt das Risiko einer Abhängigkeit von vielen Umweltfaktoren ab, so zum Beispiel auch der genetischen Natur des jeweiligen Menschen und die sonstigen Umwelteinflüsse. Auch entscheidend ist die psychische Verfassung, in der sich der Konsument befindet.

Es wurde nachgewiesen, dass das Methylamphetamin schon nach einmaligem Konsum irreparable Schädigungen in weiten Teilen des Gehirns anrichtet und somit sehr schnell zu Denkstörungen und Depressionen führen kann.

Gesetzeslage: Amphetamin

Handel und Besitz ohne Rezept oder Genehmigung sind strafbar!

siehe auch...

Benzodiazepine
Kokain
Marihuana
Morphin
Ecstasy

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