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Konsumformen: Kokain

- Schnupfen durch die Nase
- orale Einnahme
- Aufnahme durch Injektion

Weitere Bezeichnungen: Kokain

Koks, Schnee, Coke, Crack, Rocks, Weißes Gold, Coca, Cola, Charlie, Persil, Schönes, Schubi, Toni

Wirkung: Kokain

Wie beim Konsum von Amphetamin wird auch beim Kokain das Gehirn dazu gebracht, vermehrt Adrenalin auszuschütten.
Außerdem verhindert es die Wiederaufnahme der ausgeschütteten Stoffe vom Körper.
Somit kann dies auf lange Sicht zu einer Schädigung des ZNS (Zentrales-Nerven-System) führen.

Auf den Körper wirkt sich das dann so aus, dass es z.B. die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit für einen kurzen Zeitraum steigert, weshalb Kokain auch als „Leistungsdroge“ benutzt wird.
Auch hier werden wichtige Bedürfnisse wie Hunger und Müdigkeit unterdrückt; man empfindet ein totales Glücksgefühl bis hin zur Euphorie.
Dem Schnupfen von Kokain folgt eine verzögerte, lang anhaltende Wirkung im Körper, während es bei der Injektion oder dem Rauchen zu einer schnellen, kurzzeitigen Auswirkung kommt.
Das letztendliche Ausmaß der Wirkung hängt von der Persönlichkeit des Konsumenten, der psychischen Verfassung, der Qualität des Stoffes und der Dosis und Art des Konsums ab.

Außerdem führt der Konsum zu:
- einer besseren Stimmung
- einer Steigerung des Selbstwertgefühls
- Sorglosigkeit
- Verbesserung der Denkfähigkeit
- Abbau von Hemmungen
- Senkung der Müdigkeit
- Halluzinationen
- paranoiden Wahnvorstellungen
- Erschöpfung und totaler Müdigkeit
- Selbstvorwürfen, Suizidgedanken und Depressionen

Raucht man das Kokain, so wirkt es für etwa 5-10 Minuten.
Nimmt man das Kokain durch Schnupfen zu sich, so ist die erzielte Wirkung schwächer wie bei allen anderen Arten, jedoch hält sie bis zu 45 Minuten an.
Und bei der Injektion hält die Auswirkung etwa 10-20 Minuten an.
Wann genau die Wirkung nach der Einnahme eintritt, ist von der Art des Konsums stark abhängig.

Soziale Wirkungen
- Persönlichkeitswandel (meist zum Schlechten)
- finanzielle Probleme bis zur Krise
- Isolation und Zurückziehen; Verlust von sozialen Bindungen

Körperliche Wirkung
- Infektionen durch Injektion
- Schädigung von Blutgefäßen
- Schädigung von wichtigen, inneren Organen
- Schleimhäute gehen zurück
- vermehrte Erkrankungen der Atemwege
- Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns

Psychische Wirkung
- Wahnvorstellungen und Angstattacken
- extreme Schlafstörungen
- Reizbarkeit und Aggressivität nehmen zu
- Unruhe, Depressionen
- Konzentrationsstörungen und Verwirrtheit

Nebenwirkungen: Kokain

- Erhöhung des Herzschlages und der Atmung, dies kann zu Herz- und Atemwegskrankheiten führen
- durch erhöhten Blutdruck folgt eine Verengung der Gefäße, was wiederum ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte darstellt
- wichtige Bedürfnisse werden unterdrückt und kann so zu Schwächeanfällen, Zusammenbrüchen und Verbrauch der Notreserven im Körper führen
- Auflösung der Nasenscheidewand
- Zerstörung der Schleimhäute
- schwere Depressionen

Abbau: Kokain

Kokain wird mehr oder weniger komplett von der Leber aufgenommen und dort dann auch abgebaut. Danach wird ein Teil der abgebauten Substanz über die Nieren, ein Teil über den Urin ausgeschieden.

Der Kokainkonsum kann mit normalen Schnelltests etwa 2-4 Tage nach dem letzten Konsum nachgewiesen werden.

Abhängigkeit: Kokain

Sobald die angenehme Wirkung des Kokainkonsums nachlässt, stellt sich oft eine Phase der Niedergeschlagenheit und Depression ein. Daraufhin greifen viele Konsumenten erneut zur Droge, um diesen Effekt kurzzeitig wieder zu umgehen.
Folgt das ganze Schema immer gleich ab, so kommt man schnell in den Teufelskreis der Abhängigkeit.
Bei dauerhafter Einnahme beginnt der Körper, eine gewisse Menge zu tolerieren; was dazu führt, dass man immer mehr braucht um den gewünschten Effekt zu erzielen und somit die Dosis dauernd steigern muss.
Übersteigt man dabei die Höchstmenge, so erwischt man leicht eine Überdosis, die dann zu Tod durch Lähmung der Atemwege und schweres Kreislaufversagen führt.

Gesetzeslage: Kokain

Der Umgang mit Kokain ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar!

siehe auch...

Amphetamine
BenzodiazepineMarihuana
MorphinEcstasy

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