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Konsumformen: Morphin

Kapseln, Tabletten, Tropfen, Zäpfchen, Klebepflaster und Injektionslösungen

Wirkung: Morphin

Morphin (auch Morphium) wird hauptsächlich als Schmerzmittel in der Medizin verwendet, da es in das Nervensystem eingreift und die Weiterleitung von Schmerzen stoppt.

Nebenwirkungen: Morphin

- mögliche Suchtentwicklung
- Bewusstseinsstörungen und Halluzinationen
- Verstopfung
- Übelkeit und Erbrechen
- Atemstillstand und –beschwerden
- leichte Vergiftungsgefahr
- Koma, bis hin zum Tod

Abhängigkeit: Morphin

Wird Morphium wie gewöhnlich vom Arzt verschrieben, so ist dieser in der Pflicht, zusammen mit dem Patienten einen Dosierungsplan aufzustellen, der indiviuell nach den Bedürfnissen und Problemen des Patienten gerichtet sein muss.
Hält man sich an diesen Plan, so besteht mit ziemlicher Sicherheit keine Gefahr, abhängig zu werden.
Die einzigen Fälle, in denen auch höhere Mengen Morphin verabreicht werden sind die, in denen die Patienten z.B. an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sind und schreckliche Schmerzen haben; somit ist die eventuelle Suchtgefahr für diese Patienten nebensächlich.

Gesetzeslage: Morphin

Morphin unterliegt als Betäubungsmittel dem offiziellen BtMG. Es ist verschreibungspflichtig und mit der individuellen Aufstellung eines Einnahmeplanes verbunden.
Handel und Besitz ohne BtM-Rezept sind somit strafbar.

siehe auch...

Amphetamine
Benzodiazepine
Kokain
Marihuana
Ecstasy

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