Asbestanalyse: Vorteile, Ablauf und Kosten

Das Thema Asbestanalyse stellt viele Anwohner oder Hausbesitzer, die Asbest auf ihrem Grundstück vermuten, vor zahlreiche Fragen: Wie groß ist das Asbestproblem im eigenen Haus, besteht eine akute Gesundheitsgefahr und wie laufen Asbestanalyse und Asbestsanierung ab?

In unserem Beitrag erhalten Sie umfassende Informationen über

Asbest und seine Eigenschaften
Möglichkeiten, Ablauf und Kosten einer Asbestanalyse
Regeln und Ansprechpartner bei einer möglichen Asbestsanierung


Problemfall Asbest

Asbest, ein Problem der Vergangenheit? – Keineswegs! Zahlreiche ältere Gebäude in ganz Deutschland sorgen weiter dafür, dass sich Anwohner mit Asbest konfrontiert sehen oder aufwendige Sanierungsarbeiten notwendig werden. So geht man z.B. davon aus, dass in Hamburg noch in einem Viertel aller Gebäude, die vor 1994 gebaut oder saniert wurden, Asbest enthalten sein könnte!1

Was ist Asbest?

Asbest bezeichnet verschiedene faserförmige Silikatminerale, die natürlich vorkommen. Als technisch aufbereitete Fasern mit verschiedener Länge wurde Asbest lange Zeit als Baumaterial verwendet.

Am weitesten verbreitet ist der sogenannte Chrysotil (auch Weißasbest genannt), der vor allem für die Herstellung von Asbestzement verwendet wurde. Weitere Asbestarten sind u.a. der Magnesioriebeckit oder Krokydolith (Blauasbest) sowie der Grunerit, bzw. Amosit (Braunasbest).

Dachplatten wurden häufig aus Asbest hergestellt.Asbest besitzt Eigenschaften, die sich im Bau als nützlich erwiesen haben: Die Fasern sind mit einem Schmelzpunkt bei 1.500°C sehr hitzebeständig, schwer zu entflammen, beständig gegenüber Säuren und anderen Flüssigkeiten; außerdem isoliert Asbest und besitzt elastische Eigenschaften.

Aus diesen Gründen wurde Asbest in der Vergangenheit flächendeckend eingesetzt und erst 1993 aufgrund seiner stark gesundheitsgefährdenden Eigenschaften verboten.

 

Bei der Verwendung unterscheidet man zwischen fest gebundenem Asbest bzw. Asbestzement und schwach gebundenem Asbest. Dieser hat mit ca. 25-40% einen deutlich höheren Faseranteil als Asbestzement und wird schneller zu Gefahr, da sich die nur leicht gebundenen Fasern deutlich schneller aus dem Material lösen und in die Raumluft gelangen können.

In diesen Produkten kann Asbest enthalten sein:

Eternit-Platten (Welldachplatten)
Dachschindeln aus Faserzement
Fassadenverkleidungen
Lüftungsrohre
Wärmedämmungen
Cushion-Vinyl
Hitzeschutz hinter Heizungen
Asbestpappen
Fugen- und Spachtelmassen
Fließenkleber
Alte Elektrogeräte

 


Asbestanalyse: Anwendung, Vorteile, Kosten

Wieso ist eine Asbestanalyse notwendig?

Tritt Asbest aus Baumaterialien aus, kann dies schwere gesundheitliche Folgen haben: Die langen aber äußerst feinen Fasern werden über die Raumluft eingeatmet und setzen sich in der Lunge fest, wo sie über Jahrzehnte verbleiben und Erkrankungen auslösen können. Eine sogenannte Asbestose sowie verschiedene Krebsarten wie das Mesotheliom sind unter Umständen die Folge.

Asbest wird häufig dann entdeckt, wenn eine größere Renovierung ansteht. Generell kann davon ausgegangen werden, dass Häuser mit Baujahr in den 1960er bis 80er Jahren häufig mit Asbest belastet sind. Hier ist dementsprechend besondere Vorsicht geboten.
Ob tatsächlich Asbest in Bauteilen enthalten ist, lässt sich zweifelsfrei nur mit einer Asbestanalyse bestätigen. Vor allem für Laien ist Asbest mit den bloßen Augen kaum zu erkennen.

Mit einer Asbestanalyse lässt sich entweder konkretes Material untersuchen, indem eine Probe im Labor analysiert wird, oder Sie lassen mithilfe einer Staubprobe überprüfen, wie viele Asbestfasern sich in Ihrer Raumluft befinden.


Wie funktioniert eine Asbestanalyse?

Eine Asbestanalyse kann eine erste, qualifizierte Einschätzung darüber geben, ob Sie in Ihrer Umgebung einer potenziellen Gefährdung durch Asbest ausgesetzt sind. Sie sollte immer in einem professionellen Prüflabor durchgeführt werden.

1. Schritt

Für die Durchführung der Probenahme bestellen Sie sich ein entsprechendes Test-Kit. Dieses enthält ein Röhrchen für die Probe, eine ausführliche Anleitung, einen Erfassungsbogen sowie einen Karton für den Versand ans Labor.
Wichtig: Lesen Sie sich die Sicherheitshinweise des bestellten Produktes gut durch und folgen Sie den Anweisungen in der Anleitung. Nur so können Sie verhindern, sich selbst durch freigesetzte Fasern in Gefahr zu bringen.

2. Schritt:

Ihre Probe wird nun im Labor untersucht: Dazu wird Ihre Probe zunächst auf einem Halter präpariert und die Oberfläche der Probe mit einer Feingoldschicht belegt. So kann das Probematerial mithilfe eines Rasterelektronenmikroskops analysiert werden. Anschließend erfolgt eine weitere Untersuchung, in der ein qualitativer Nachweis und die genaue Bewertung der enthaltenen Asbest-Fasern erfolgt. Dazu wird eine energiedispersive Röntgenmikroanalyse durchgeführt.

3. Schritt:

Sie erhalten ein ausführliches Ergebnis Ihrer Analyse zugeschickt. Je nach bestellter Analyse kann dieses Ergebnis unterschiedlich ausfallen. Zumeist enthält es die Bestätigung von vorhandenem Asbest und die vorgefundene Menge, bei ausführlicheren Analysen auch oft den Nachweis weiterer künstlicher Mineralfasern (KMF) sowie die Lungengängigkeit der ermittelten Fasern.


Asbestanalyse: Was sind die Kosten?

Bei einer Asbestanalyse entnehmen Sie die Probe selbst und senden diese an ein qualifiziertes Labor zur weiteren Untersuchung. Je nach Ausführlichkeit der Analyse belaufen sich die Kosten dafür auf ca. 35-120 Euro.

Die Asbestanalysen von Schnelltest-Heimtest zeichnen sich durch Seriosität und Zuverlässigkeit aus!

 

Asbestanalysen von Schnelltest-Heimtest

Testen Sie mit unseren zuverlässigen Analysen Ihr Zuhause auf Asbest:

Die Asbest-Analyse ist unser Kundenliebling! Im Labor werden zuverlässig vorhandene Asbestfasern ermittelt. Im Anschluss erhalten Sie ein aufschlussreiches Ergebnis. Hier gehts zur Analyse!

Die Asbest-Analyse Plus ermittelt neben der Asbest Analyse noch weitere künstliche Mineralfasern und testet vorgefundene Fasern in Ihrer Probe auf deren Lungengängigkeit. Hier gehts zur Analyse!

 

 


Asbest – was nun? Infos zu Asbestsanierung und Asbestentsorgung

Nachdem eine Belastung durch Asbest festgestellt wurde, stellt sich die Frage nach einer Sanierung und der Entfernung des Materials.

Eine Asbestentsorgung wie hier wird von einer dafür geprüften Fachfirma in Schutzkleidung ausgeführt.Die Entscheidung, ob nun eine Asbestsanierung oder weitere Maßnahmen notwendig sind, kann am besten ein Fachmann beurteilen. Dabei werden Art und Verarbeitung der Asbestfasern berücksichtigt sowie Ihre eigene individuelle Situation vor Ort.

Sind die Asbestfasern beispielsweise fest im Baustoff gebunden, z.B. bei Asbestzement-Platten auf Dächern oder bei Fassadenverkleidungen, dann müssen diese nicht in jedem Fall saniert werden, solange sie noch nicht beschädigt sind.

 

Asbest selbst und ohne Fachkenntnisse zu entfernen, ist nicht zu empfehlen. Auch das Abkehren asbestbelasteter Dächer, das Anbauen von Bauteilen oder die Reinigung mit Hochdruckreinigern kann bereits Asbestfasern freisetzen.

Fachfirmen, die sich auf Asbestentsorgung und Asbestsanierung spezialisiert haben, können Ihre Lage zuverlässig einschätzen und das weitere Vorgehen mit Ihnen absprechen.

 

Die Technische Regel für Gefahrstoffe

Wenn Sie eine entsprechende Firma beauftragen, muss diese den notwendigen Sachkundenachweis erbringen können, entsprechend der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 519: „Asbest – Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten“ zu arbeiten. Abschnitt TRGS 519 regelt unter anderem die genaue Vorgehensweise bei der Asbestentfernung und Asbestentsorgung.
Die Regel für Gefahrstoffe gilt auch für den privaten Umgang mit Asbest – aus diesem Grund dürfen Privatpersonen insbesondere schwach gebundenen Asbest aufgrund der hohen Kontaminationsgefahr nicht selbst entfernen oder reinigen.

Wo finde ich Anlaufstellen in meiner Stadt zum Thema Asbest?

Meist reicht eine kurze Internetrecherche, um geeignete Firmen vor Ort zu finden, die eine Asbestsanierung oder eine Entsorgung von asbesthaltigen Materialien durchführen. Informieren Sie sich auf den Seiten der Firma unbedingt nach dem notwendigen Sachkundenachweis.

Asbestabfälle sind in der entsprechenden Deponie für Sondermüll abzugeben, wobei je nach Asbestart verschiedene Regelungen einzuhalten sind.

Bei Unsicherheit können Sie sich an Stellen des TÜV und DEKRA wenden, die Ihnen entsprechende Adressen nennen.

Auch die Berufs- und Wirtschaftsverbände sind eine geeignete Anlaufstelle bei Fragen zum Thema Asbestsanierung und -entsorgung.

 


Weitere Informationen:

1 Welt: Asbest schlummert noch in vielen Hamburger Gebäuden
Sicherheitsbeauftragter: Vorsicht Asbest!
KomNet: Benötigt man eine Sondergenehmigung zum Abbau asbesthaltiger Balkonverkleidungsplatten? Welche Schutzkleidung und welche Vorsorgeuntersuchung benötigt man?
Baua: Technische Regeln für Gefahrstoffe: Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten TRGS 519
Ausbau Praxis: Asbest: Was darf ich selber machen?
Minsterium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Asbest - Was ist das?
Rathscheck: Asbest-Test selbst durchführen - so funktioniert es

Asbestanalyse: Vorteile, Ablauf und Kosten

Das Thema Asbestanalyse stellt viele Anwohner oder Hausbesitzer, die Asbest auf ihrem Grundstück vermuten, vor zahlreiche Fragen: Wie groß ist das Asbestproblem im eigenen Haus, besteht eine akute Gesundheitsgefahr und wie laufen Asbestanalyse und Asbestsanierung ab?

In unserem Beitrag erhalten Sie umfassende Informationen über

Asbest und seine Eigenschaften
Möglichkeiten, Ablauf und Kosten einer Asbestanalyse
Regeln und Ansprechpartner bei einer möglichen Asbestsanierung


Problemfall Asbest

Asbest, ein Problem der Vergangenheit? – Keineswegs! Zahlreiche ältere Gebäude in ganz Deutschland sorgen weiter dafür, dass sich Anwohner mit Asbest konfrontiert sehen oder aufwendige Sanierungsarbeiten notwendig werden. So geht man z.B. davon aus, dass in Hamburg noch in einem Viertel aller Gebäude, die vor 1994 gebaut oder saniert wurden, Asbest enthalten sein könnte!1

Was ist Asbest?

Asbest bezeichnet verschiedene faserförmige Silikatminerale, die natürlich vorkommen. Als technisch aufbereitete Fasern mit verschiedener Länge wurde Asbest lange Zeit als Baumaterial verwendet.

Am weitesten verbreitet ist der sogenannte Chrysotil (auch Weißasbest genannt), der vor allem für die Herstellung von Asbestzement verwendet wurde. Weitere Asbestarten sind u.a. der Magnesioriebeckit oder Krokydolith (Blauasbest) sowie der Grunerit, bzw. Amosit (Braunasbest).

Dachplatten wurden häufig aus Asbest hergestellt.Asbest besitzt Eigenschaften, die sich im Bau als nützlich erwiesen haben: Die Fasern sind mit einem Schmelzpunkt bei 1.500°C sehr hitzebeständig, schwer zu entflammen, beständig gegenüber Säuren und anderen Flüssigkeiten; außerdem isoliert Asbest und besitzt elastische Eigenschaften.

Aus diesen Gründen wurde Asbest in der Vergangenheit flächendeckend eingesetzt und erst 1993 aufgrund seiner stark gesundheitsgefährdenden Eigenschaften verboten.

 

Bei der Verwendung unterscheidet man zwischen fest gebundenem Asbest bzw. Asbestzement und schwach gebundenem Asbest. Dieser hat mit ca. 25-40% einen deutlich höheren Faseranteil als Asbestzement und wird schneller zu Gefahr, da sich die nur leicht gebundenen Fasern deutlich schneller aus dem Material lösen und in die Raumluft gelangen können.

In diesen Produkten kann Asbest enthalten sein:

Eternit-Platten (Welldachplatten)
Dachschindeln aus Faserzement
Fassadenverkleidungen
Lüftungsrohre
Wärmedämmungen
Cushion-Vinyl
Hitzeschutz hinter Heizungen
Asbestpappen
Fugen- und Spachtelmassen
Fließenkleber
Alte Elektrogeräte

 


Asbestanalyse: Anwendung, Vorteile, Kosten

Wieso ist eine Asbestanalyse notwendig?

Tritt Asbest aus Baumaterialien aus, kann dies schwere gesundheitliche Folgen haben: Die langen aber äußerst feinen Fasern werden über die Raumluft eingeatmet und setzen sich in der Lunge fest, wo sie über Jahrzehnte verbleiben und Erkrankungen auslösen können. Eine sogenannte Asbestose sowie verschiedene Krebsarten wie das Mesotheliom sind unter Umständen die Folge.

Asbest wird häufig dann entdeckt, wenn eine größere Renovierung ansteht. Generell kann davon ausgegangen werden, dass Häuser mit Baujahr in den 1960er bis 80er Jahren häufig mit Asbest belastet sind. Hier ist dementsprechend besondere Vorsicht geboten.
Ob tatsächlich Asbest in Bauteilen enthalten ist, lässt sich zweifelsfrei nur mit einer Asbestanalyse bestätigen. Vor allem für Laien ist Asbest mit den bloßen Augen kaum zu erkennen.

Mit einer Asbestanalyse lässt sich entweder konkretes Material untersuchen, indem eine Probe im Labor analysiert wird, oder Sie lassen mithilfe einer Staubprobe überprüfen, wie viele Asbestfasern sich in Ihrer Raumluft befinden.


Wie funktioniert eine Asbestanalyse?

Eine Asbestanalyse kann eine erste, qualifizierte Einschätzung darüber geben, ob Sie in Ihrer Umgebung einer potenziellen Gefährdung durch Asbest ausgesetzt sind. Sie sollte immer in einem professionellen Prüflabor durchgeführt werden.

1. Schritt

Für die Durchführung der Probenahme bestellen Sie sich ein entsprechendes Test-Kit. Dieses enthält ein Röhrchen für die Probe, eine ausführliche Anleitung, einen Erfassungsbogen sowie einen Karton für den Versand ans Labor.
Wichtig: Lesen Sie sich die Sicherheitshinweise des bestellten Produktes gut durch und folgen Sie den Anweisungen in der Anleitung. Nur so können Sie verhindern, sich selbst durch freigesetzte Fasern in Gefahr zu bringen.

2. Schritt:

Ihre Probe wird nun im Labor untersucht: Dazu wird Ihre Probe zunächst auf einem Halter präpariert und die Oberfläche der Probe mit einer Feingoldschicht belegt. So kann das Probematerial mithilfe eines Rasterelektronenmikroskops analysiert werden. Anschließend erfolgt eine weitere Untersuchung, in der ein qualitativer Nachweis und die genaue Bewertung der enthaltenen Asbest-Fasern erfolgt. Dazu wird eine energiedispersive Röntgenmikroanalyse durchgeführt.

3. Schritt:

Sie erhalten ein ausführliches Ergebnis Ihrer Analyse zugeschickt. Je nach bestellter Analyse kann dieses Ergebnis unterschiedlich ausfallen. Zumeist enthält es die Bestätigung von vorhandenem Asbest und die vorgefundene Menge, bei ausführlicheren Analysen auch oft den Nachweis weiterer künstlicher Mineralfasern (KMF) sowie die Lungengängigkeit der ermittelten Fasern.


Asbestanalyse: Was sind die Kosten?

Bei einer Asbestanalyse entnehmen Sie die Probe selbst und senden diese an ein qualifiziertes Labor zur weiteren Untersuchung. Je nach Ausführlichkeit der Analyse belaufen sich die Kosten dafür auf ca. 35-120 Euro.

Die Asbestanalysen von Schnelltest-Heimtest zeichnen sich durch Seriosität und Zuverlässigkeit aus!

 

Asbestanalysen von Schnelltest-Heimtest

Testen Sie mit unseren zuverlässigen Analysen Ihr Zuhause auf Asbest:

Die Asbest-Analyse ist unser Kundenliebling! Im Labor werden zuverlässig vorhandene Asbestfasern ermittelt. Im Anschluss erhalten Sie ein aufschlussreiches Ergebnis. Hier gehts zur Analyse!

Die Asbest-Analyse Plus ermittelt neben der Asbest Analyse noch weitere künstliche Mineralfasern und testet vorgefundene Fasern in Ihrer Probe auf deren Lungengängigkeit. Hier gehts zur Analyse!

 

 


Asbest – was nun? Infos zu Asbestsanierung und Asbestentsorgung

Nachdem eine Belastung durch Asbest festgestellt wurde, stellt sich die Frage nach einer Sanierung und der Entfernung des Materials.

Eine Asbestentsorgung wie hier wird von einer dafür geprüften Fachfirma in Schutzkleidung ausgeführt.Die Entscheidung, ob nun eine Asbestsanierung oder weitere Maßnahmen notwendig sind, kann am besten ein Fachmann beurteilen. Dabei werden Art und Verarbeitung der Asbestfasern berücksichtigt sowie Ihre eigene individuelle Situation vor Ort.

Sind die Asbestfasern beispielsweise fest im Baustoff gebunden, z.B. bei Asbestzement-Platten auf Dächern oder bei Fassadenverkleidungen, dann müssen diese nicht in jedem Fall saniert werden, solange sie noch nicht beschädigt sind.

 

Asbest selbst und ohne Fachkenntnisse zu entfernen, ist nicht zu empfehlen. Auch das Abkehren asbestbelasteter Dächer, das Anbauen von Bauteilen oder die Reinigung mit Hochdruckreinigern kann bereits Asbestfasern freisetzen.

Fachfirmen, die sich auf Asbestentsorgung und Asbestsanierung spezialisiert haben, können Ihre Lage zuverlässig einschätzen und das weitere Vorgehen mit Ihnen absprechen.

 

Die Technische Regel für Gefahrstoffe

Wenn Sie eine entsprechende Firma beauftragen, muss diese den notwendigen Sachkundenachweis erbringen können, entsprechend der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 519: „Asbest – Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten“ zu arbeiten. Abschnitt TRGS 519 regelt unter anderem die genaue Vorgehensweise bei der Asbestentfernung und Asbestentsorgung.
Die Regel für Gefahrstoffe gilt auch für den privaten Umgang mit Asbest – aus diesem Grund dürfen Privatpersonen insbesondere schwach gebundenen Asbest aufgrund der hohen Kontaminationsgefahr nicht selbst entfernen oder reinigen.

Wo finde ich Anlaufstellen in meiner Stadt zum Thema Asbest?

Meist reicht eine kurze Internetrecherche, um geeignete Firmen vor Ort zu finden, die eine Asbestsanierung oder eine Entsorgung von asbesthaltigen Materialien durchführen. Informieren Sie sich auf den Seiten der Firma unbedingt nach dem notwendigen Sachkundenachweis.

Asbestabfälle sind in der entsprechenden Deponie für Sondermüll abzugeben, wobei je nach Asbestart verschiedene Regelungen einzuhalten sind.

Bei Unsicherheit können Sie sich an Stellen des TÜV und DEKRA wenden, die Ihnen entsprechende Adressen nennen.

Auch die Berufs- und Wirtschaftsverbände sind eine geeignete Anlaufstelle bei Fragen zum Thema Asbestsanierung und -entsorgung.

 


Weitere Informationen:

1 Welt: Asbest schlummert noch in vielen Hamburger Gebäuden
Sicherheitsbeauftragter: Vorsicht Asbest!
KomNet: Benötigt man eine Sondergenehmigung zum Abbau asbesthaltiger Balkonverkleidungsplatten? Welche Schutzkleidung und welche Vorsorgeuntersuchung benötigt man?
Baua: Technische Regeln für Gefahrstoffe: Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten TRGS 519
Ausbau Praxis: Asbest: Was darf ich selber machen?
Minsterium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Asbest - Was ist das?
Rathscheck: Asbest-Test selbst durchführen - so funktioniert es

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